Joachim Kaiser   Maritime Projekte und historische Schiffe 

Lieber Besucher,

 

die Leidenschaft für historische Schiffe hatte mich schon früh so gepackt, dass die Presse mir, als 1974 mein erstes Buch erschien, den Spitznamen „Ewerpapst“ verlieh. Aber abgesehen von den Ewern der Niederelbe, um die sich anfangs alles drehte, waren in den 1970er Jahren noch viele andere ehemalige Frachtsegler als umgebaute Küstenmotorschiffe oder Binnenschiffe in Fahrt, waren Auflieger oder Wracks. Die selbst gestellte Aufgabe, eine Inventarisation all dieser geschichtlichen Objekte zu erstellen , egal wo und in welchem Zustand sie sich befanden, und darüber ein Register zu veröffentlichen, hat mich ein rundes Jahrzehnt beschäftigt.

 

Heute, rund vier Jahrzehnte später, sind wir in Deutschland stolz aufeine lebhafte Traditionsschiff-Szene , darunter viele der zuvor von mir erfassten Exemplare, für deren Erhalt ich mich engagiert hatte. Mein Engagement galt jedoch nicht nur den Restaurierungsprojekten, die weiter unten aufgelistet sind, sondern auch den Dachorganisationen. Ob „Freunde des Gaffelriggs“, Museumshafen Oevelgönne, Förderverein RIGMOR  und schließlich die Stiftung Hamburg Maritim – viel Zeit und Energie habe ich in den Aufbau dieser und anderer Organisationen investiert, in denen sich heute eine große Schar Ehrenamtlicher um den Erhalt bewahrenswerter Schiffe kümmert.

 

Die Liebe zu den Schiffen war nicht nur theoretischer Natur: viele Jahre lang bin ich beruflich zur See gefahren, anfangs als Decksmann und Steuermann auf Kümos, später als Kapitän auf historischen Seglern und Dampfschiffen. Die dort

 

 

 

gesammelten Erfahrungen im praktischen Schiffsbetrieb bilden heute einen wertvollen Grundstock bei Bauaufsichten und Beratungen.

 

Nach wie vor treibt mich die alte Leidenschaft für historische Schiffe unvermindert um, und ich möchte die in Jahrzehnten gewonnenen Erfahrungen auch in Zukunft gern für den Erhalt denkmalwürdiger Schiffe nutzbar machen, nunmehr als unabhängiger Sachverständiger.

 

Mein Erfahrungsspektrum reicht vom Ewer bis zum Rahsegler,  von der Hafenbarkasse bis zum Stückgutfrachter, von der Jolle bis zur Kreuzeryacht. Mit archäologischer Schiffsfunden und Museumsobjekten hatte und habe ich ebenso zu tun wie mit originalgetreuen Nachbauten ausgestorbener Schiffsgattungen und so „modernen“ Denkmalen wie Europas erster Autofähre. Eine große Befriedigung war, dass meine Denkmalschutz-Gutachten dazu beigetragen konnten, eine Reihe historischer Schiffe in den Rang von „Kulturgut“ zu erheben.

 

Mein Leistungsspektrum erstreckt sich von der Inspektion übers Gutachten bis hin zur Projektentwicklung und Bauaufsicht. Auch für Publikationen und Vorträge bin ich immer gern zu haben. Mehr zu diesen Leistungsangeboten finden Sie auf den nächsten Seiten, gewürzt mit schönen Fotos und Arbeitsproben!

 

Ihr

 

Joachim Kaiser             

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